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Umweht von sanften Winden neuer Horizonte
inne haltend, aus  Schatten hervortretend.

Nur noch einen Sommer, wartend…
auf das was kommt und sei’s nur erdacht.

getragen vom Nebel ferner Erinnerung
im Lichte naher Zukunft
scheint alles möglich.

Ich halte inne
…und warte im Hier. Auf Morgen.
Gemeinsam mit Dir.

Duscha moja

Ein Lächeln, ein wärmender Blick.
Du sagtest schon das Zauberwort,
als ich den Sinn noch nicht sah
und du warst einfach da – nah.

Ich erinnere mich wieder
deine Worte, wie Zimt und Seide
in süßwehmütiger Ferne,
und ich fühle, es ist wahr.

Mein Herz hängt noch
an der Moskva, doch
reise ich nun in Gedanken
nach Usbekistan,
deine Berührung im Gepäck,
so nah,  bleib’ doch noch
- duscha moja.

Verloren in Zwischenwelten jenseits
des Weges, ein Pfad, ein Nichts.
Geschworen auf ewig unzerbrechbar
gehalten fest, diesseits des Lichts.

In Nebel gehüllt fast unbemerkt
entgleitet das Picarospiel.
Im Spiegel des Lichtes aufgedeckt
fiel dieses Mal ein Wort zuviel.

Ich möchte Schleier enhüllen
in Freiheit entlassen,
was wortlos sich entzog.
Doch kann ich es
in Worte nicht fassen
und bleibe stumm zurück,
in Stille sprach-los.

Ein Wir, ein Wohin, ein vages Woher,
stets weitergehen auf unsteten Wegen.
Ein Du in der Ferne, ein Ich im Hier,
kein Tränenmeer, doch im Geiste Regen.

Kein Zurück und kein Wir im Voran,
Du dort und ich hier ab jetzt allein.
W
ir fangen wieder von vorne an,
ernüchtert im Sinn, im Herzen klein.

Ein Blick zurück in weher Stille,
gefall’ne Träume für immer versteckt.
Die Seele befreit aus alter Hülle,
fühl’ ich mich neu zum Leben erweckt.

Sweet kisses and a summer of love
*hold me when i fall *
Erinnerung an die Zeit vor einem Jahr
deine Worte, mehr als Balsam, wahr.
Eine Schleife um dein Haar im Regen,
dein Herz achtsam, nie aufgegeben.

Cold wind, breaking your breath
* this way will be the first one*
Erinnerung damals, vor sieben Jahren
unser Gesang einst nachts in Rom
zum Mond gerichtet
still gesichtet,
ein Licht, tief leuchtend- fern.

Gefühlt und gelebt, einfach gewesen,
das was wir waren
in jungen Jahren,
ein Hut ein Stock ein Pfeil
suche mich immer wieder
und finde mich, nah.

So bleibe ich und bin ich
für dich, einfach ich.
Hier. Jetzt.
Jenseits.
Immer dort.

Herbst

Hinter bunten Schatten
- ein Licht,
doch es bedeutet nichts.

Hinter sandigen Mauern,
- eine Blume,
wortlos übersehen.

Hinter welken Beeten,
- ein Grab,
achtsam geborgen.

Ein Bruch in der Zeit,
- ein Wiedersehen,
nichts bleibt bestehen.

Ein Licht im Verborgenen
Blind. Doch du hälst zurück
Gedanken,
die Zeit und mich.

Könntest du sehen,
all’ die gemalten Bilder
meiner Erinnerung.
Wissend.

Du würdest nicht fragen,
doch ich bleib’ dir die
Antwort nicht schuldig.
Stumm.

Verloren

Berührt.

Ein Stein, der nicht hart ist wie
Herzen am Grund des Baikals.

Entlehnt.

Eine Stille, die Welten umhüllt
nur um nicht aufzudecken.

Verzagt.

Ein Schritt, der über die Grenze
führte und versank.

Geschaut.

Eine Weite, jenseits der Klippen
ohne zu springen.

Gefühlt.

Ein Du -

doch da ist nichts.

Verloren.

Traurig

Ein Schiff wartet auf mich im Hafen, es ist bereit, wie ich, den Anker
zu kappen, vielleicht für immer. Es gibt dort kein Zuhause
und hier keinen Hafen auf ewig.

Vielleicht kann ich jenseits des Meeres
noch einmal von vorn beginnen.
Vielleicht holen mich die Schatten ein von damals,
doch ich habe keine Angst mehr.

Ich winke der Möwe am Kai und bleibe vorerst hier
und bin einfach nur traurig.

Klänge

Ein Klang hat mein Herz berührt, rüttelt mich wach,
ich will es noch einmal versuchen und ich fühle,
da ist noch viel mehr, als ich für möglich hielt…

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