Man nennt mich gewöhnlich die Grenzgängerin,
mein Weg liegt jenseits der Trennlinie
im Niemandsland meiner Phantasie.
Meine Schritte setze ich scheinbar ohne Sinn,
mein Weg, der die Mitte verfehlt, führt nirgendwo hin.
In Gedanken reise ich durch Steppen und Wüsten,
nur ich selbst bin mir Freund in meiner eigenen Welt,
die von nichts getragen wird, die kein Band zusammen hält.
Meinem [...]
Archiv für Januar 2008
Die Grenzgängerin
Veröffentlicht in Gedankensplitter, Gedichte, Lyrik, Getagged Gedanken, Grenzgänger, haltlos, Niemandsland, Unendlichkeit am Januar 29, 2008 | Kommentar schreiben »
Einfach so
Veröffentlicht in Gedankensplitter am Januar 28, 2008 | 4 Kommentare »
Wozu immer in die Ferne reisen,
wenn ich in Gedanken so weit gehen kann.
Weshalb immer nach einem Sinn fragen,
wenn ich einfach tun will, was mir gefällt.
Warum immer alles geben,
wenn ich erst sehen will, was ist, was wird
und was geschieht.
Wozu immer erst abwägen,
wenn ich tief in meinem Herzen
schon weiß, was zu tun ist.
Darum lasse [...]
Verwandlung der Wölfin
Veröffentlicht in Gedichte, Lyrik, Wolfsgeheul, Getagged Traum, Verwandlung, Wolf am Januar 24, 2008 | Kommentar schreiben »
Von zitterndem Schütteln mein Nacken erbebt und sich beugt
Ein starker Wind durchfährt mit Sehnsucht getränkt meinen Geist
mein Körper bäumt sich mein Wolfs-Ich sich noch sträubt
doch mein Herz und meine Seele sind für die Wandlung bereit.
Durch steinige Ebenen führt der Weg in ein unbekanntes Land
wie ein bleierner Schleier lähmen Schatten und Nacht
Von Irrlichtern getäuscht [...]
Fluchtversuch
Veröffentlicht in Gedichte, Lyrik, Getagged Ängste, Flucht, Freiheit am Januar 23, 2008 | 2 Kommentare »
All meine Kraft werde ich nicht mehr geben
für einen dunklen Weg mit unklarem Ziel
ich möchte nicht mehr in Ängsten leben
mich selbst verlier’n – ich gab schon zuviel.
Ich ließ mich damals mit Füßen treten
dass man mich einsperrte ließ ich gewähren
ich habe niemand um Rat gebeten
von Blinden lass’ ich mich nicht belehren.
Ich suche im Stillen Wege zur [...]
Des Feldherrn Tod
Veröffentlicht in Gedichte, Lyrik am Januar 22, 2008 | Kommentar schreiben »
hinterrücks zu leibe gerückt
der kleider entstückt
ehre geraubt ausgesaugt
verzehrt entehrt entleert
zurückgelassen verlassen
entrockt die belohnung lockt
ergriffen gerissen zerschlissen
gelyncht spuren übertüncht
unerkannt entrannt entbrannt
an diesem ort geschah der mord
den keiner benennt gehemmt
nur der kaiser die wahrheit kennt.
Die Wölfin
Veröffentlicht in Gedichte, Lyrik, Wolfsgeheul, Getagged Mond, Traum, Verwandlung, Wolf, Wolfsgesang am Januar 20, 2008 | 2 Kommentare »
Bei Nacht verwandle ich mich unbemerkt im Traum
in eine Wölfin mit glattem Fell und tiefdunklem Blick
meine Welt kennt keine Enge von Zeit und Raum
jagend fange ich Beute mit List und Geschick.
Wenn der Mond hell-leuchtend rund am Himmel steht
ertönt durch die Nacht mein rauher Wolfsgesang
heulend sing’ ich ein Lied das mein Herz erzählt
mit [...]
hand in hand
Veröffentlicht in Gedankensplitter am Januar 19, 2008 | Kommentar schreiben »
komm’ ich geb’ dir meine hand
du gibst mir deine hand
wir laufen lachend durch die dunkelheit
mit laternen aus papier
lass’ uns die welt mit kinderaugen seh’n
ich pflanze eine wildblume für dich
wir beobachten wie sie wächst
du hast eine tür geöffnet in mir…
zu neuen welten zu neuen ufern
ich geb’ dir meine hand
ich geh’ einfach mit dir mit
schön dass [...]
Grenze
Veröffentlicht in Gedankensplitter, Lyrik, Getagged Grenze, Horizont, Schattenwand, Weg am Januar 18, 2008 | 1 Kommentar »
Jenseits der grenze
jenseits der schattenwand
laufe ich tanzend der sonne entgegen
sonne mond sterne wolken wind und regen
will einfach sein will einfach leben
ich nehme den zug richtung nirgendwo
hier und jetzt und real irgendwann
ich fange noch einmal von vorne an
und gehe den weg durch die schattenwand
jenseits der grenze wartet ein neuer horizont
nichts was mich [...]
Zen
Veröffentlicht in Gedichte, Lyrik, Getagged Bodisatva, Erleuchtung, Nirvana, Zen am Januar 18, 2008 | Kommentar schreiben »
Du Meister des Zen, du Stimme des Dharma
lauschend zu deinen Füßen gebückt
deine Worte ver-sprechen entzückt
von DER Erleuchtung und DEM Nirvana.
Es kann nur das Eine im Ganzen stets geben
und nur das Ganze stets im Einen
was du erzählst ist nie zu verneinen
denn du bist erleuchtet, hoch sollst du leben.
Jedem Zweifel unlängst schon erhaben
bevor der [...]