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Archiv für Januar 2008

Man nennt mich gewöhnlich die Grenzgängerin,
mein Weg liegt jenseits der Trennlinie
im Niemandsland meiner Phantasie.
Meine Schritte setze ich scheinbar ohne Sinn,
mein Weg, der die Mitte verfehlt, führt nirgendwo hin.
In Gedanken reise ich durch Steppen und Wüsten,
nur ich selbst bin mir Freund in meiner eigenen Welt,
die von nichts getragen wird, die kein Band zusammen hält.
Meinem [...]

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Einfach so

 
Wozu immer in die Ferne reisen,
wenn ich in Gedanken so weit gehen kann.
Weshalb immer nach einem Sinn fragen,
wenn ich einfach tun will, was mir gefällt.

Warum immer alles geben,
wenn ich erst sehen will, was ist, was wird
und was geschieht.

Wozu immer erst abwägen,
wenn ich tief in meinem Herzen
schon weiß, was zu tun ist.

Darum lasse [...]

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Verwandlung der Wölfin

 
Von zitterndem Schütteln mein Nacken erbebt und sich beugt
Ein starker Wind durchfährt mit Sehnsucht getränkt meinen Geist
mein Körper bäumt sich mein Wolfs-Ich sich noch sträubt
doch mein Herz und meine Seele sind für die Wandlung bereit.

Durch steinige Ebenen führt der Weg in ein unbekanntes Land
wie ein bleierner Schleier lähmen Schatten und Nacht
Von Irrlichtern getäuscht [...]

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Fluchtversuch

 
All meine Kraft werde ich nicht mehr geben
für einen dunklen Weg mit unklarem Ziel
ich möchte nicht mehr in Ängsten leben
mich selbst verlier’n – ich gab schon zuviel.

Ich ließ mich damals mit Füßen treten
dass man mich einsperrte ließ ich gewähren
ich habe niemand um Rat gebeten
von Blinden lass’ ich mich nicht belehren.

Ich suche im Stillen Wege zur [...]

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Des Feldherrn Tod

hinterrücks zu leibe gerückt
der kleider entstückt
ehre geraubt ausgesaugt
verzehrt entehrt entleert
zurückgelassen verlassen
entrockt die belohnung lockt
ergriffen gerissen zerschlissen
gelyncht spuren übertüncht
unerkannt entrannt entbrannt
an diesem ort geschah der mord
den keiner benennt gehemmt
nur der kaiser die wahrheit kennt.

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Die Wölfin

 
Bei Nacht verwandle ich mich unbemerkt im Traum
in eine Wölfin mit glattem Fell und tiefdunklem Blick
meine Welt kennt keine Enge von Zeit und Raum
jagend fange ich Beute mit List und Geschick.

Wenn der Mond hell-leuchtend rund am Himmel steht
ertönt durch die Nacht mein rauher Wolfsgesang
heulend sing’ ich ein Lied das mein Herz erzählt
mit [...]

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hand in hand

 
komm’ ich geb’ dir meine hand

du gibst mir deine hand

wir laufen lachend durch die dunkelheit

mit laternen aus papier

lass’ uns die welt mit kinderaugen seh’n

ich pflanze eine wildblume für dich

wir beobachten wie sie wächst

du hast eine tür geöffnet in mir…

zu neuen welten zu neuen ufern

ich geb’ dir meine hand

ich geh’ einfach mit dir mit

schön dass [...]

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Grenze

 
Jenseits der grenze

jenseits der schattenwand

laufe ich tanzend der sonne entgegen

sonne mond sterne wolken wind und regen

will einfach sein will einfach leben

ich nehme den zug richtung nirgendwo

hier und jetzt und real irgendwann

ich fange noch einmal von vorne an

und gehe den weg durch die schattenwand

jenseits der grenze wartet ein neuer horizont

nichts was mich [...]

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Zen

 
Du Meister des Zen, du Stimme des Dharma
lauschend zu deinen Füßen gebückt
deine Worte ver-sprechen entzückt
von DER Erleuchtung und DEM Nirvana.

Es kann nur das Eine im Ganzen stets geben
und nur das Ganze stets im Einen
was du erzählst ist nie zu verneinen
denn du bist erleuchtet, hoch sollst du leben.

Jedem Zweifel unlängst schon erhaben
bevor der [...]

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