Die Wölfin
Januar 20, 2008 von schattenundlicht
Bei Nacht verwandle ich mich unbemerkt im Traum
in eine Wölfin mit glattem Fell und tiefdunklem Blick
meine Welt kennt keine Enge von Zeit und Raum
jagend fange ich Beute mit List und Geschick.
Wenn der Mond hell-leuchtend rund am Himmel steht
ertönt durch die Nacht mein rauher Wolfsgesang
heulend sing’ ich ein Lied das mein Herz erzählt
mit traurig-sehnendem dunklem Klang.
In meinen funkelnden Augen fängt sich das Mondlicht
ich singe von tiefen Wäldern und endloser Weite
im hellklaren See erblick’ ich ein menschliches Gesicht
wenn ich die Grenze Wolf-Mensch überschreite.
Geschrieben so wunderbar…
…Fast magisch im Bann,
höre ich beinah der Wölfin Ruf
fasziniert von nachhallenden Klang,
den Sie in mir durch ihre Gedanken schuf.
Liebe Grüße, raindelasoul
wow… das ist super schön!