Verwandlung der Wölfin
Januar 24, 2008 von schattenundlicht
Von zitterndem Schütteln mein Nacken erbebt und sich beugt
Ein starker Wind durchfährt mit Sehnsucht getränkt meinen Geist
mein Körper bäumt sich mein Wolfs-Ich sich noch sträubt
doch mein Herz und meine Seele sind für die Wandlung bereit.
Durch steinige Ebenen führt der Weg in ein unbekanntes Land
wie ein bleierner Schleier lähmen Schatten und Nacht
Von Irrlichtern getäuscht bin ich auf Abwege gelangt
Müde leg ich mich schlafen- von einem alten Baum bewacht.
Im Traum erscheinen mir düstere Wesen in zerissener Kluft
sie tanzen lachen stöhnen und schweben in schauriger Weise
meinen Körper umhüllen sie mit erdig-modrigem Duft
erschrocken erwachend setze ich eilends fort die Reise.