Veröffentlicht in Gedankensplitter, Gedichte am März 25, 2008 | 2 Kommentare »
Bei Nacht
bin ich die
Träumeweberin
und sitze unter’m
Silbermond
am Rad der Erde
spinne ich den
Seelenfaden um die
ganze Welt.
Glitzerperlen, Freundschaftsstricke
Sehnsuchtsfäden, Hoffnungstau
daraus web’ ich mein Gewand.
Liebesgarn und Elfenhaar
Wolkenwolle, Tränenstaub
nähe ich sachte ein
in meinen Stoff.
Bei Nacht bin ich die
Träumeweberin
am Rad der Erde
sitz’ ich unter’m
Silbermond
und spinne
sacht aus reiner
Seelenseide
der Welt ein
Seelentraumgewand.
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Veröffentlicht in Gedichte, Lyrik am März 16, 2008 | 3 Kommentare »
Bleierne Schleier über stummen Schmerz,
meine Nacht verdeckt schwarz einstiges Rot.
im Inneren ausgehöhlt und fast tot,
verschenke ich ein sterbendes Herz.
Tief in Höhlen begraben Herzen aus Stein,
ich gebe vor, es hätt’ sie nie gegeben.
Nicht mehr dran denken, weiterleben,
die ich einst war, möcht ich nicht mehr sein.
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