Verloren in Zwischenwelten jenseits
des Weges, ein Pfad, ein Nichts.
Geschworen auf ewig unzerbrechbar
gehalten fest, diesseits des Lichts.
In Nebel gehüllt fast unbemerkt
entgleitet das Picarospiel.
Im Spiegel des Lichtes aufgedeckt
fiel dieses Mal ein Wort zuviel.
Ich möchte Schleier enhüllen
in Freiheit entlassen,
was wortlos sich entzog.
Doch kann ich es
in Worte nicht fassen
und bleibe stumm zurück,
in Stille sprach-los.
Archiv für die Kategorie ‘Gedichte’
Im Spiegel des Lichts
Veröffentlicht in Gedankensplitter, Gedichte, Lyrik am November 25, 2008 | Kommentar schreiben »
Ein Wir.Ein Du.Ein Ich.
Veröffentlicht in Gedichte, Lyrik am Oktober 27, 2008 | 4 Kommentare »
Ein Wir, ein Wohin, ein vages Woher,
stets weitergehen auf unsteten Wegen.
Ein Du in der Ferne, ein Ich im Hier,
kein Tränenmeer, doch im Geiste Regen.
Kein Zurück und kein Wir im Voran,
Du dort und ich hier ab jetzt allein.
Wir fangen wieder von vorne an,
ernüchtert im Sinn, im Herzen klein.
Ein Blick zurück in weher Stille,
gefall’ne Träume für immer [...]
Suche mich immer wieder
Veröffentlicht in Gedankensplitter, Gedichte am Oktober 15, 2008 | 1 Kommentar »
Sweet kisses and a summer of love
*hold me when i fall *
Erinnerung an die Zeit vor einem Jahr
deine Worte, mehr als Balsam, wahr.
Eine Schleife um dein Haar im Regen,
dein Herz achtsam, nie aufgegeben.
Cold wind, breaking your breath
* this way will be the first one*
Erinnerung damals, vor sieben Jahren
unser Gesang einst nachts in Rom
zum Mond gerichtet
still [...]
Könntest du sehen…
Veröffentlicht in Gedankensplitter, Gedichte am Oktober 9, 2008 | 1 Kommentar »
Ein Licht im Verborgenen
Blind. Doch du hälst zurück
Gedanken,
die Zeit und mich.
Könntest du sehen,
all’ die gemalten Bilder
meiner Erinnerung.
Wissend.
Du würdest nicht fragen,
doch ich bleib’ dir die
Antwort nicht schuldig.
Stumm.
Verloren
Veröffentlicht in Gedankensplitter, Gedichte am September 25, 2008 | 1 Kommentar »
Berührt.
Ein Stein, der nicht hart ist wie
Herzen am Grund des Baikals.
Entlehnt.
Eine Stille, die Welten umhüllt
nur um nicht aufzudecken.
Verzagt.
Ein Schritt, der über die Grenze
führte und versank.
Geschaut.
Eine Weite, jenseits der Klippen
ohne zu springen.
Gefühlt.
Ein Du -
doch da ist nichts.
Verloren.
Sternenkind
Veröffentlicht in Gedankensplitter, Gedichte am Juli 3, 2008 | Kommentar schreiben »
Es war nur ein Gedanke, doch er
war schon fast zu laut.
Es war nur ein kleiner Moment,
doch er war schon fast
zu lang.
Ein Wunsch verwandelt sich in
Lichtertränen, zurselben Zeit
verglüht ein Stern, Lichtjahre
entfernt.
Dort hinter all den Bäumen
hab’ ich einen geheimen Baum.
Dort hinter all den Bäumen,
wartet mein Baum.
Ich wünsch’ mir zu sehen,
klar durch die Nacht.
Ich wünsch’ mir zu fühlen,
klar [...]
Seelentraumgewand
Veröffentlicht in Gedankensplitter, Gedichte am März 25, 2008 | 2 Kommentare »
Bei Nacht
bin ich die
Träumeweberin
und sitze unter’m
Silbermond
am Rad der Erde
spinne ich den
Seelenfaden um die
ganze Welt.
Glitzerperlen, Freundschaftsstricke
Sehnsuchtsfäden, Hoffnungstau
daraus web’ ich mein Gewand.
Liebesgarn und Elfenhaar
Wolkenwolle, Tränenstaub
nähe ich sachte ein
in meinen Stoff.
Bei Nacht bin ich die
Träumeweberin
am Rad der Erde
sitz’ ich unter’m
Silbermond
und spinne
sacht aus reiner
Seelenseide
der Welt ein
Seelentraumgewand.
Herz aus Stein
Veröffentlicht in Gedichte, Lyrik am März 16, 2008 | 3 Kommentare »
Bleierne Schleier über stummen Schmerz,
meine Nacht verdeckt schwarz einstiges Rot.
im Inneren ausgehöhlt und fast tot,
verschenke ich ein sterbendes Herz.
Tief in Höhlen begraben Herzen aus Stein,
ich gebe vor, es hätt’ sie nie gegeben.
Nicht mehr dran denken, weiterleben,
die ich einst war, möcht ich nicht mehr sein.
Traum
Veröffentlicht in Gedichte, Lyrik am Februar 15, 2008 | 1 Kommentar »
Dich wiedersehen, in deinen Augen mich verlieren,
in deinen Armen für den Moment und immer versinken.
Mit dir sein und nicht an den Abschied denken,
wenn es dann soweit ist, mit meinem Schal dir winken.
Ich strecke meine Hand der Sonne entgegen,
Augen blinzelnd, mein Haar weht im Wind.
Mein Lächeln küsst dich, verschmitzt und verlegen.
Was ist die Welt, ich bin [...]
Jetzt.Dort.Immer.Hier.
Veröffentlicht in Gedankensplitter, Gedichte, Lyrik am Februar 8, 2008 | Kommentar schreiben »
Jetzt.
Sieh’ dich nicht um, bleib’ jetzt nicht stehen.
Sammle deine Kraft, um weiter zu gehen.
Dort.
Suche dort nach Wegen, die du im Dunkeln findest.
Vereinzelte Zeichen, deren Spur du verbindest.
Immer.
Immer bleibt jenseits aller Wege als letzte Option ein Weg.
Wenn du alle verfehlst, ist es für diesen noch nicht zu spät.
Hier.
Fühle, was es ist, was dich trägt, werfe hier [...]