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Archiv für die Kategorie ‘Lyrik’

Duscha moja

Ein Lächeln, ein wärmender Blick.
Du sagtest schon das Zauberwort,
als ich den Sinn noch nicht sah
und du warst einfach da – nah.
Ich erinnere mich wieder
deine Worte, wie Zimt und Seide
in süßwehmütiger Ferne,
und ich fühle, es ist wahr.
Mein Herz hängt noch
an der Moskva, doch
reise ich nun in Gedanken
nach Usbekistan,
deine Berührung im Gepäck,
so nah,  bleib’ doch noch
- duscha [...]

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Im Spiegel des Lichts

Verloren in Zwischenwelten jenseits
des Weges, ein Pfad, ein Nichts.
Geschworen auf ewig unzerbrechbar
gehalten fest, diesseits des Lichts.
In Nebel gehüllt fast unbemerkt
entgleitet das Picarospiel.
Im Spiegel des Lichtes aufgedeckt
fiel dieses Mal ein Wort zuviel.
Ich möchte Schleier enhüllen
in Freiheit entlassen,
was wortlos sich entzog.
Doch kann ich es
in Worte nicht fassen
und bleibe stumm zurück,
in Stille sprach-los.

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Ein Wir.Ein Du.Ein Ich.

Ein Wir, ein Wohin, ein vages Woher,
stets weitergehen auf unsteten Wegen.
Ein Du in der Ferne, ein Ich im Hier,
kein Tränenmeer, doch im Geiste Regen.

Kein Zurück und kein Wir im Voran,
Du dort und ich hier ab jetzt allein.
Wir fangen wieder von vorne an,
ernüchtert im Sinn, im Herzen klein.
Ein Blick zurück in weher Stille,
gefall’ne Träume für immer [...]

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Herz aus Stein

Bleierne Schleier über stummen Schmerz,
meine Nacht verdeckt schwarz einstiges Rot.
im Inneren ausgehöhlt und fast tot,
verschenke ich ein sterbendes Herz.
Tief in Höhlen begraben Herzen aus Stein,
ich gebe vor, es hätt’ sie nie gegeben.
Nicht mehr dran denken, weiterleben,
die ich einst war, möcht ich nicht mehr sein.

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Traum

Dich wiedersehen, in deinen Augen mich verlieren,
in deinen Armen für den Moment und immer versinken.
Mit dir sein und nicht an den Abschied denken,
wenn es dann soweit ist, mit meinem Schal dir winken.
Ich strecke meine Hand der Sonne entgegen,
Augen blinzelnd, mein Haar weht im Wind.
Mein Lächeln küsst dich, verschmitzt und verlegen.
Was ist die Welt, ich bin [...]

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Jetzt.
Sieh’ dich nicht um, bleib’ jetzt nicht stehen.
Sammle deine Kraft, um weiter zu gehen.
Dort.
Suche dort nach Wegen, die du im Dunkeln findest.
Vereinzelte Zeichen, deren Spur du verbindest.
Immer.
Immer bleibt jenseits aller Wege als letzte Option ein Weg.
Wenn du alle verfehlst, ist es für diesen noch nicht zu spät.
Hier.
Fühle, was es ist, was dich trägt, werfe hier [...]

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Fort

zu lange verweilt in unwirtenem land
den anker geworfen nirgends auf grund
ungetröstet in eile verlasse ich jenen ort
dahin gehaucht letztes scheidende wort
atme entkräftet mit trockenem schlund
geblieben ist nichts, was uns verband.

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Du und Ich

 
Oh Bruder, es ist Zeit, in den Kampf zu treten,
dessen Ruf uns ertönt, den wir nicht vermisst,
doch uns bleibt keine Zeit zu verweilen,
uns ruft das Feld, die Fahnen sind gehisst.
Uns treibt die Not, wir müssen eilen,
wie Getriebene rasend durch gebrannte Erde,
verteidigen wir unser schwer errung’nes Erbe.
Eine instinktive Kraft uns zum Angriff heißt,
und lässt uns dies [...]

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Man nennt mich gewöhnlich die Grenzgängerin,
mein Weg liegt jenseits der Trennlinie
im Niemandsland meiner Phantasie.
Meine Schritte setze ich scheinbar ohne Sinn,
mein Weg, der die Mitte verfehlt, führt nirgendwo hin.
In Gedanken reise ich durch Steppen und Wüsten,
nur ich selbst bin mir Freund in meiner eigenen Welt,
die von nichts getragen wird, die kein Band zusammen hält.
Meinem [...]

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Verwandlung der Wölfin

 
Von zitterndem Schütteln mein Nacken erbebt und sich beugt
Ein starker Wind durchfährt mit Sehnsucht getränkt meinen Geist
mein Körper bäumt sich mein Wolfs-Ich sich noch sträubt
doch mein Herz und meine Seele sind für die Wandlung bereit.

Durch steinige Ebenen führt der Weg in ein unbekanntes Land
wie ein bleierner Schleier lähmen Schatten und Nacht
Von Irrlichtern getäuscht [...]

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